Shootingtips

Für deine Vorbereitung auf ein Fotoshooting oder deinen Einsatz als Model gebe ich dir nachfolgend ein paar Shootingtips und Anregungen. Zusätzlich empfehle ich eine telefonische Rücksprache 2 – 3 Tage vor der Foto-Session zur letzten Absprache von aktuellen organisatorischen Feinheiten!

Outfit:

3 bis 5 grundsätzlich verschiedene Outfits sind anstrebenswert.

Beispiele: Jeans, knappe Röcke, Shorts, Hotpants, Boxershorts, Leggings, Kleider, Anzug, Krawatte, Blusen, Hemden, Top von klassisch bis schrill, (lange Tops kann man beim Shooting auch als Minikleid verwenden), Jacken, Mäntel (beim Shooting kann man sie auch mal ohne was drunter tragen), mehrere Dessous, Badeanzug, Bikini, Babydoll, reizvolle Nachtwäsche

Auf der Foto-Session erfolgt dann gemeinsam mit mir eine gezielte Auswahl – auch in der zeitlichen Ablauffestlegung – auf Grund der fotografischen Ideen und des dazu passenden Stylings. Im Vorfeld lässt sich die eventuell mögliche Ausleihe von Mode und Accessoires überlegen und planen! (Frag einfach mal in deinem Umfeld!)

Zum Termin solltest du auch Hackenschuhe oder auch Stiefel nicht vergessen – möglichst grazil zu Dessous und Akt, ansonsten immer zur Kleidung passende saubere und nicht zu klotzige Schuhe!

Interessant sind auch die Möglichkeiten durch die große Auswahl an Strumpfhosen und halterlosen Strümpfen. Sie bringen manchmal genau den Pepp und „veredeln“ auch noch die schönsten Beine. Eine größere Auswahl hierzu ist wie beim Thema Schuhe immer ein wesentlicher Vorteil!

Verrückte, ausgefallene, erotische „Klamotten“ sind eigentlich das Besondere an einem Shooting – wie z. B. auch Lack, Leder, Kunstpelz usw.

Letztendlich solltest du auch die Mitnahme von verschiedenartigem Schmuckes nicht vergessen. (Ohrringe, lange und kurze Ketten, Halstücher, Gürtel usw.)

Lustige, kreative und ausgefallene Requisiten und Accessoires sind manchmal das „i-Tüpfelchen“, so sind z.B. verschiedene Sonnenbrillen über ihren Zweck hinaus fotografisch interessant. ( Mützen, Hüte, Schals, Schleier, Taschen, Handtaschen, Handschuhe, Netzhandschuhe usw.)

Posing:

Alle Bedenken über irgendwelche Unzulänglichkeiten solltest du zu Hause lassen! Jeder ist fotogen! Es kommt nur auf den richtigen Bildausschnitt, das Licht und das Posing an.
Nur Profis können auf Zuruf authentisch Stimmungen wiedergeben.

Von Models als auch von Fotografen wird oft gefragt: “Gibt es irgendwo eine Liste mit einer Sammlung von Posen für Models, die ich nutzen kann?” Ja, gibt es. Sogar mehrere.

Hier eine Übersicht über frei im Internet verfügbare Sammlungen von Posen für Fotomodels:

Der Klassiker ist sicher die Sammlung von Posen auf www.dreamnude.de:  Hier gibt es über 160 Posen zum Anschauen mit einem digital gerenderten Model. Die Posen sind vor allem für Aktaufnahmen gedacht und unterteilt in die Bereiche “Klassik”, “Hocke”, “Möbel”, “Pin-Up”, “Mystic Dance”, “Portrait” und “Poledance”. Für die Stockfotografie und “bekleidete Models” ist vor allem der Bereich “Portrait” interessant.

Auf der Webseite der Zeitschrift GLAMOUR gibt es hier 11 Tipps, wie typische Modelposen besser gelingen, zum Beispiel das Abstützen des Kopfs oder wie die Hände richtig in der Hosentasche liegen.

Das PoseBook als PDF stellt über 400 Posen für weibliche und männliche Models zusammen, außerdem ein Special für Posen mit Accessoires und für die richtige Beinhaltung.

Zum Shooting folgende Utensilien nicht vergessen:

– Handtücher
– Schminkspiegel
– Waschutensilien
– Sonnencreme
– Mückenschutz
– Body-Gel für glänzende Haut bei Aufnahmen mit Wasser

Die Fingernägel in einen sehr gepflegten Zustand versetzen, d.h. vor allem sauber, gleichlang und die Lackierung klar – farblos, bzw. im Naturton oder weiß.

Die Nägel sollten frisch lackiert sein und keinerlei abgeplatzte Lackstellen aufweisen, denn perfekte Fingernägel zu schönen Händen sind ein beliebtes „eigenes Requisit“ zu ausdrucksstarken Porträts!

Die Achselbehaarung sollte entfernt und die Schambehaarung ästhetisch teilrasiert sein. Professionelle Fotos verlangen heutzutage auch ein professionelles Umgehen mit diesem zu Recht intimen Thema. Bitte einen Tag vorher rasieren, um alleine dadurch schon die störenden Hautrötungen zu minimieren. – Die Augenbrauen sollten 1 Tag vorher gezupft werden.

Solltest du gefärbte Haare haben, so geht besser zum Friseur, denn du wirst bestimmt nicht so viel Freude an den Bildern haben, wenn man sieht, das die Farbe „herauswächst“. Ansonsten muss man nicht unbedingt zum Friseur, jedoch ist ein sauberer Haarschnitt oder eine schöne Frisur nicht schlecht.

Eine gesunde und gleichmäßige Bräunung, auch mit Hilfe eines Solariums, ist meist anstrebenswert – sollte aber vorher für die konkrete Planung der Fotomotive noch mal gemeinsam abgestimmt werden! Generell gilt dann aber eine perfekte Bräunung, spätestens bei der Aktfotografie sollten alle weißen Stellen verschwunden sein!

MakeUp & Styling:

Grundsätzlich sollte das MakeUp nicht zu übertrieben sein – Wir wollen ja schöne Fotos von dir machen und nicht von einer überschminkten Puppe!

Trag dir am besten ein MakeUp auf, wie du es auch für ein Vorstellungsgespräch oder einen Restaurantbesuch tun würdest. Auf jeden Fall sollte es gleichmäßig sein und nicht dunkler als dein normaler Hautton.

Je nach Thema des Shootings kann es auch grundlegend anders sein, aber das werden wir natürlich schon vorab besprechen.

Sonstiges

Ich empfehle die Mitnahme eines Bademantels und von wärmenden Sachen zum Schutz vor eventueller Kälte. Der Bademantel ist auch insgesamt notwendig im Motivbereich Dessous- und Aktfotografie als Pausenbekleidung.

Wenn Teilakt- oder Aktaufnahmen geplant sind, erfordert dies eine besondere Vorbereitung. Es ist es immer unschön, wenn man noch die Abdrücke vom BH, von der Unterwäsche, den Socken, den engen Jeans oder der Uhr sieht. Eh diese auf die natürliche Weise verschwinden, braucht es zum Teil mehrere Stunden. Daher sollte man vor dem Shooting eine lockere Kleidung tragen.

Gerne kannst du eine Begleitperson mitbringen. Wähle jemanden, der dich kreativ unterstützt! Der Partner ist in vielen Fällen nicht die richtige Wahl. Auch die Person, die nur den „Chauffeur spielt“ und deine Freude am Shooting gar nicht teilt, bringt eher noch mehr Verunsicherung.

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